News

Langweilig wird’s nie

Kaum eine Branche ist so agil wie der IT-Markt. Umso wichtiger ist es, am Ball zu bleiben und sich einen guten Überblick über relevante Meldungen zu verschaffen. Deshalb listen wir hier ein paar Neuigkeiten für Sie auf, die wir besonders interessant finden. Und natürlich auch das, was es über Stoll - Die IT-Experten zu berichten gibt.


22. November 2022: AMD mit Radeon RX 7900 XTX und XT gegen Nvidia RTX

Nachdem Nvidia die unglaublich leistungsstarke RTX 4000 Serie vorgestellt hat, muss auch AMD nachziehen um nicht den Anschluss zu verlieren. Die Radeon RX 7900 XTX soll rund 15 Prozent schneller sein als der kleine Bruder. Dennoch bewegen sich beide vom Leistungsniveau um eine RTX 4080 herum. Die XTX besitzt 6.144 Rechenkerne und taktet diese im Boost mit bis zu 2,5 GHz. Die XT Variante boostet 100 MHz weniger stark und hat 5.376 Rechenkerne verbaut. AMD stattet beide Karten mit üppig GDDR6X Speicher aus. Die RX 7900 XTX mit 24 GByte und die XT mit 20 GByte. Gleich bei beiden ist der Kühler im 2,5 Slot dicken Referenzdesign, der knapp 29 Zentimeter lang ist. Für die Stromversorgung reichen zwei normale 8-Pol-Stecker um 355 Watt bei der XTX und 300 Watt bei der XT zu liefern. Die Karten können über HDMI 2.1 und DisplayPort 2.1 vier hochauflösende Displays bespielen. Dank DP 2.1 ist es sogar möglich 8K-Bildschirme mit 165 Hz anzusteuern. AMD hat im Gegensatz zu Vorgänger RX 6950 XT in allen Bereichen deutlich zugelegt. Die Rechenleistung steigt im Falle der XTX -Variante um 160 Prozent und die Größe des Infinity-Cache um 50 Prozent an. Letzterer arbeitet zusätzlich 67 Prozent schneller. Durch einige Änderungen an der Architektur der Radeon-Karten, der Einführung von zusätzlichen Befehlen und den erstmaligen Einbau von Beschleunigern für Matrix-Multiplikationen steigt auch die Raytracing-Leistung zwischen 50 und 80 Prozent gegenüber dem Vorgänger. Trotz aller Verbesserungen ist die RTX 4090 weitern die schnellste Grafikkarte. Die RX 7900 XTX kostet mindestens 1210,- Euro und die RX 7900 XT mindestens 1090,- Euro.


18. Oktober 2022: Nvidia stellt RTX 4090 und 4080 vor

Ende September hatte Nvidia bereits drei Grafikkarten der Serie RTX 4000 vorgestellt. Das waren die RTX 4090, die 4080 16GB und die 4080 12GB. Die Bezeichnungen der RTX 4080 12GB und 16GB lassen darauf schließen, dass sich die Karten nur in der Größe des Speichers unterscheiden, was allerdings falsch ist. Die GPUs sind grundlegend anders und unterscheiden sich in der Anzahl an FP32-, Tensor- und Raytracing-Kernen. Auch die Taktraten und die Speicheranbindung sind verschieden. Deshalb hat Nvidia jetzt die RTX 4080 12GB wieder zurückgezogen und die verbleibende RTX 4080 16GB in RTX 4080 (ohne Anhängsel) umbenannt. Dennoch sind die zwei übrigen Karten sehr potent. Die RTX 4090 besitzt 16.384 Shader-Einheiten und 24 GB GDDR6X Speicher. Außerdem kann sie ihren Takt auf bis zu 2.520 MHz boosten, was für eine Grafikkarte sehr viel ist. Ähnlich ist die RTX 4080, die allerdings nur 9.728 Shader-Einheiten und 16 GB GDDR6X Speicher besitzt. Im Boost-Takt erreicht sie gleich viel wie der große Bruder. Weniger Shader-Einheiten kommen aber auch dem Stromverbrauch zugute. Die TDP der 4080 liegt bei 320 Watt, wohingegen sie die 4090 auch mal 450 Watt genehmigen kann. Da beide Karten viel Abwärme erzeugen kommen auch dementsprechend große Kühler zu Einsatz. Mindestens 3 Slots muss man im Gehäuse einplanen. Beide Karten beherschen das neue DLSS 3, eine Technik um noch mehr FPS aus einem Spiel zu holen. Hier werden mittels einer KI neue "unechte" Frames erzeugt und zwischen den echten Frames ausgeben, was im Idealfall die FPS verdoppeln sollte. Der Preis der RTX 4090 ist in Deutschland mit 1.949,- Euro für die FE-Edition zu beziffern. Der der RTX 4080 mit 1.469,- Euro. Für Custom-Modelle von Herstellern wie Asus, MSI und Zotac werden nocheinmal mindestens 100 Euro mehr fällig.


15. September 2022: Apple Watch Ultra für Abenteurer

Auf dem diesjährigen Herbstevent hat Apple neben den neuen iPhones auch eine neue Klasse der Apple Watch eingeführt. Sie hört auf den Namen Apple Watch Ultra und richtet sich laut Apple an Abenteurer und Extremsportler. Sie unterscheidet sich hinsichtlich der „Standard“ Apple Watch in vielen Dingen. Beispielsweise besitzt sie ein größeres 49 mm großes Gehäuse aus Titan und einen deutlich größeren Akku der 36 Stunden Batterielaufzeit ermöglichen soll. Mit dem neuen Energiesparmodus soll sie sogar bis zu 60 Stunden durchhalten können. Das Display ist ins Gehäuse eingelassen und so besser geschützt. Außerdem erstrahlt es in einer Helligkeit von bis zu 2000 Nits, was doppelt so hoch ist wie bei jeder anderen Apple Watch. Verbaut sind drei Mikrofone, die die Stimme auch bei extremen Wetterverhältnissen klar verständlich machen sollen. Auch der Lautsprecher ist dementsprechend deutlich größer. Die Apple Watch Ultra ist nach WR100 zertifiziert und kann bei Umgebungstemperaturen von -20 °C bis 55 °C betrieben werden. Aber nicht nur bei extremen Temperaturen, sondern auch unter Wasser als Tauchcomputer bis 40 Meter Tiefe soll sie einsetzbar sein. Neben einem neuen dual Band GPS für ein genaueres Tracking gibt es auch noch einen frei belegbaren Actionbutton, der dazu dient, oft genutzte Funktionen einfacher mit nur einem Tastendruck zu erreichen, selbst dann, wenn man Handschuhe trägt. Trotz all dieser neuen Funktionen kann die Apple Watch Ultra auch all das, was eine normale Apple Watch auch kann. Es gibt sie für 999,- Euro zu kaufen und ist ab dem 23. September verfügbar.


19. August 2022: Android Smartphone Google Pixel 6a

Das Google Pixel 6a ist die günstigere Variante des Google Pixel 6. Während sonst die Geräte der a-Serie mit schwächeren Prozessoren ausgestattet wurden, bekommen sie dieses Jahr zum ersten Mal den gleichen Chip wie der, der in den teuren Pixel-Modellen steckt. Es handelt sich um den mit Samsung zusammen entwickelten SoC namens "Tensor", der CPU, GPU, den Titan-M2-Sicherheits-Chip und einen KI-Chip mit Fokus auf lokale Anwendungen vereint. Die CPU hat insgesamt acht Kerne, davon vier schnelle (max. 2,8 GHz), zwei mittelschnelle (max. 2,25 GHz) und zwei langsame (max. 1,85 GHz). Das Pixel 6a stellt 6 GByte Arbeitsspeicher zur Verfügung und besitzt eine Flash-Speicher Kapazität von 128 GByte. Das Gerät soll laut Google garantiert fünf Jahre mit Sicherheits-Updates versorgt werden. Die Akkukapazität beträgt 4410 mAh, was laut einigen Tests für ca. 16 Stunden gemischte Displaynutzung reicht, also problemlos für einen Tag. Das Google Pixel 6a besteht im Gegensatz zum Google Pixel 6 auf der Rückseite aus Plastik anstelle aus Gorilla-Glas und ist mit 6,1 Zoll Bildschirmdiagonale auch etwas kleiner. Das OLED-Display hat eine Auflösung von 1080 x 2400 Bildpunkte und erreicht 429 dpi, was zu gestochen scharfen Bildern führt. Leider ist es dafür auf eine Bildwiederholrate von 60 Hz beschränkt. Auch die Kamera ist betrachtet zum großen Bruder etwas abgespeckt, was nichtsdestotrotz zu schönen Bildern mit hohem Dynamikumfang führt. Das Betriebssystem ist ein schlankes Android, das nicht wie bei vielen Android-Smartphones mit unnötigen Programmen zugemüllt ist. Man bekommt das Pixel 6a für ca. 460 Euro, was für das Gebotene ein guter Preis ist.


27. Juli 2022: Asus ZenBook Pro Duo 14 mit zwei Bildschirmen

Schon 2020 kamen erste Notebooks mit Dualdisplay auf den Markt, die allerdings schnell wieder verschwanden. Vielversprechend jedoch ist das neue Asus ZenBook Pro Duo 14, das wie der Name schon sagt zwei Displays hat. Einen klassischen Hauptbildschirm im Deckel und ein Zweitdisplay mit gleicher Breite, aber mit nur etwa halber Höhe im Rumpf. Das Zweitdisplay ist nicht starr im Rumpf verbaut, sondern wird beim Hochklappen des Deckels hinten etwas angehoben, was den Bickwinkel darauf verbessert. Der Hauptbildschirm ist ein OLED-Panel mit einer Auflösung von 2880 x 1800 Pixeln im 16:10 Format und 120 Hz Bildwiederholrate. Der Zweitbildschirm hat mit 2880 x 864 Pixel und einem Seitenverhältnis von 10:3 die gleiche Pixeldichte wie der Hauptbildschirm und unterstützt ebenso 120 Hz. Allerdings handelt sich hierbei um ein IPS- statt ein OLED-Panel. Um Platz für den zweiten Monitor zu machen, wurde die Tastatur nach unten und das Mousepad an den rechten Rand gerückt. Durch die zwei Monitore wird auch entsprechend viel Strom verbraucht, wobei die Akkulaufzeit mit 13 Stunden im Idealfall nicht besonders groß ist. Das gelingt auch nur, wenn die Bildwiederholrate auf 60 Hz gedrosselt wird. Das Notebook wiegt rund 1,7 Kilogramm und besitzt einen performanten Intel-Prozessor der 45-Watt-Klasse. Es handelt sich hierbei um den 14-Kerner Core i7-12700H, der sechs Performance- und acht Effizienzerne (6P+8E) besitzt. Während im Topmodell des Pro Duo 14 eine GeForce RTX 3050 Ti verbaut ist, übernimmt im Einstiegsmodell die integrierte Prozessorgrafik die Grafikausgabe. Unter Rechenlast kann das Notbook auch ohne dedizierte Grafikkarte störend laut werden, was schade ist. Asus verbaut zwei Thunderbolt-fähige USB-C- und eine USB-A-Buchse, einen HDMI-Ausgang und einen MicroSD-Kartenleser. Dazu kommt noch eine Rundbuchse für den Stromanschluss. Das WLAN-Modul funkt im neusten Wi-Fi 6E Standard. Der Preis des Einstiegsmodells liegt bei ca. 1900 Euro.


23. Juni 2022: AVM mit neuer Fritzbox 5590 Fiber

Vor kurzem hat AVM die Fritzbox 5590 vorgestellt, die die große Schwester der im Frühjahr 2021 erschienenen Fritzbox 5530 ist. Beide unterstützen WiFi 6, die 5590 mit vier statt zwei MIMO-Streams. Auch was USB Anschlüsse und Gigabit-LAN-Ports betrifft ist die 5590 besser ausgestattet. Die wichtigste Neuerung jedoch, ist die CPU. In der neuen Fritzbox arbeitet der Qualcomm IPQ8072A mit vier Cortex-A53-Kernen, die mit bis zu 2 GHz takten. Die 5530 hingegen, besitzt einen einzigen CPU-Kern mit 800 Mhz. Diesen Leistungssprung merkt man vor allem was die Geschwindigkeit hinsichtlich VPN und der Benutzeroberfläche im Browser anbelangt deutlich. Doch auch was den NAS-Durchsatz angeht liefert die 5590 ab und bringt Daten einer USB-SSD mit fast 140 MByte/s über den 2,5 Gbit Ethernet-Port ins LAN. Der Stromverbrauch der Fritzbox beträgt ungefähr 12 Watt. Wie der Name der Fritzbox schon sagt hat sie einen Glasfaseranschluss der mit verschiedenen Übertragungsarten zurechtkommt. Unterstützt wird SFP AON, SFP GPON und SFP XGS-PON. Mehr Details findet man auf der Webseite von AVM. Der Preis liegt bei ca. 289 Euro.


27. Mai 2022: Neue Radeon Grafikkarten von AMD

AMD hat seine bestehenden Radeon RX Karten mit drei neuen Modellen aufgefrischt. Das neue Topmodell ist die RX 6950 XT für einen Preis von 1240 Euro. Sie verbraucht bis zu 335 Watt unter Last und ist fürs 4K-Gaming ausgelegt. Die neue RX 6750 XT ist für die Mittelklasse gedacht und hat genug Power um mit WQHD Auflösung mit maximalen Details klar zu kommen. Aktiviert man allerdings Raytracing ist nur noch Full HD drinnen. Das ganze lässt sich AMD 650 Euro kosten. Die Main-Stream Grafikkarte RX 6650 XT für 450 Euro kommt ohne Probleme mit Full HD zurecht, kommt aber mit aktivem Rytracing ins schwitzen, sodass man die Detailstufe reduzieren muss. Alle Grafikkarten haben im Gegensatz zu ihren Vorgängermodellen einen um die 10 Prozent schnelleren Grafikspeicher, der eine messbare Leistungssteigerung mit sich bringt. Der Hersteller Powercolor stattet die Karten mit einem Dual-Bios aus, bei dem ab Werk der OC-Modus eingestellt ist. Dieser bringt in Spielen zwar ein bis zwei fps mehr, macht die Karten aber unnötig laut. Deutlich besser ist der Silent-Modus, bei dem die Karten zwar hörbar, aber angenehm leise laufen. Falls man sich eine solche Grafikkarte zulegen möchte ist wichtig, dass sie von der Breite und der Länge her ins Gehäuse passt. Nicht selten belegen aktuelle Grafikkarten gerne 2,5 Slots.


22. April 2022: Bose Quietcomfort 45

Vor etwas längerem hat Bose den Nachfolger zum QC 35 vorgestellt. Das war auch dringen notwendig, da die Konkurenz, wie z.B. Sony mit dem WH-1000XM4 oder Apple mit den AirPods Max in Sachen Sound und aktive Geräuschunterdrückung (ANC) deutlich aufgeholt und Bose teilweise sogar überholt hatten. Doch mit dem neuen QC 45 kommt Bose sehr stark zurück. Die Over-Ear-Kopfhörer zeichen sich durch ihre gewohnt intuitive Bedinung, ihr geringes Gewicht und den wirklich sehr guten Sitz aus. Aber auch der Sound hat sich verbessert und kann nun gut mit der Konkurenz mithalten. Mit der Bose Music App lässt sich auch ein Equalizer benutzen, um seine eigenen Präferenzen festzulegen. Das Highlight des Bose QC 45 ist allerdings seine Geräuschunterdrückung. Diese ist im Vergleich zum Vorgänger um Welten besser. Schon bei geringer Lautstärke ist es nicht mehr möglich nahe Gespräche zu hören. So kann man sich nun noch besser von der Außenwelt abkapseln um konzentriert und ungestört zu sein. Neben all dem ist auch die Akkulufzeit von ehemals 20 auf nun 24 Stunden angestigen. Außerdem hat der neue Bose USB-C und kann durch eine Schnelllade-Funktion 3 Stunden Betrieb in 15 min laden sicher stellen. Im Moment ist der Kopfhörer reduziert und ab ca. 245,- Euro erhältlich.


30. März 2022: Asrock Mini-PC für vier Ultra-HD-Monitore

In der neuen Mini-PC Serie Asrock NUC 1200 Box gibt es drei Varianten: NUC Box-1260P, Box-1240P und Box-1220P. Alle besitzen die Abmessungen von 11 x 11,8 x 4,8 Zentimetern. Im Spitzenmodell ist der Intel Core i7-1260P mit acht Effizienz- und vier Performance-Kernen verbaut, welche mit bis zu 4,7 GHz takten. Laut Asrock eignet sich der Kompaktrechner nicht nur für Office-Anwendungen und zur Medienwiedergabe, sondern auch für anspruchsvollere Aufgaben, wie Bild- und Videobearbeitung. Alle drei NUC Box 1200 können bis zu vier UHD-Displays ansteuern. Dies funktioniert zum einen über einen HDMI 2.0b und einen DisplayPort 1.4a Anschluss, zum andere über zwei USB-C Buchsen, die auch DisplayPort-1.4a-Signale ausgeben können. Zusätzlich bieten die neuen Mini-PCs auch noch eine USB-A Buchse und zwei 2,5 GBit/s Ethernetports. Der integrierte WLAN-Adapter funkt außerdem mit der neuen WiFi-6E-Technik. Alle 3 USB-Buchsen arbeiten mit maximal USB 3.2 Gen 2 Geschwindigkeit (10 Gbit/s). Im Inneren der NUC Boxes ist Platz für zwei DDR4-SODIMMs, also maximal 64 GB Arbeitsspeicher. Auch eine M.2-SSD mit PCIe-4.0-x4-Schnittstelle und ein SATA-Datenträger im 2,5-Zoll-Format lassen sich verbauen.


27. Februar 2022: "Alder Lake" Prozessoren von Intel

Es ist schon etwas her, dass Intel seine 12. Core i Prozessor Generation vorgestellt hat. Trotzdem gibt es einige sehr interessante Neuerungen, über die es sich zu sprechen lohnt. Die Core i-12000 Prozessoren sind preiswerter als ihre Vorgänger und stellen Intels vollendeten Umstieg von 14 auf 10 Nanometern dar. Um mit AMD mitzuhalten und sich wieder an die Leistungsspitze zu setzen, hat Intel verschiedene Kern-Typen eingeführt. Es gibt nun P-Cores (Performance) und E-Cores (Efficiency). Die P-Cores sind für große Rechenlasten und Gaming gedacht, wohingegen die E-Cores effizient Hintergrundaufgaben erledigen können. Das feine Zusammenspiel der Kerne senkt nicht nur den Stromverbrauch, sondern hilft auch der allgemeinen Performanz der Prozessoren. Die Alder Lake CPUs unterstützen nun auch PCI-Express 5.0, sowie die neue RAM-Technologie DDR5, wofür zwingend ein neuer Chipsatz benötigt wird. Hier stellt Intel die 600er Chipsatz Serie vor, die vom Z690 angeführt wird. Intels Flagschiff ist der i9-12900K, der mit 8+8 (8 P- und 8 E-Cores) Kernen kommt und eine TDP von 125 W besitzt. Die maximale angebene Turbotakt liegt bei 5,2 GHz. Insgesamt schlagen sich die Alder Lake Prozessoren sehr gut und konnten viele Käufer für sich gewinnen. Das ganze Portfolio umfasst über 30 12000er Prozessoren, die vom sparsamen i3 bis zum starken i9 reichen. Spannend wird auch die nächste Generation, die "Raptor Lake" genannt und vorraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte erscheinen wird.


18. Januar 2022: Technikneuheiten auf der CES 2022

Die CES in Las Vegas is vorbei wieder einmal vorbei und die Techniktrends für 2022 sind gesetzt. Ein großes Thema sind neue Fernseher. Hersteller wie LG, Samsung und Sony haben neben vielen neuen 4K- auch ein paar 8K-Fernseher vorgestellt. Alle Hersteller wollern ihre verbauten Panels verbessern. So sollen nun noch knackigere Farben dargestellt werden können. Auch die Helligkeit soll steigen. Außerdem präsentiert LG den weltweit ersten 97-Zoll-OLED Fernseher, der auf den Namen G2 hört.
Asus, Razer und Lenovo haben unter anderem neue Gaminglaptops mit der neusten Hardware wie RTX 3000 und Ryzen 6000 angekündigt. In Sachen Prozessoren zeigte Intel frische Alder-Lake Prozessoren und AMD erstmals Ryzen 7000.
Auch das lang erwartete VR-Headset PSVR 2 mit 4K HDR-OLED-Display und Eyetraking wurde enthüllt. Es soll zudem komplett neue Controller geben.
Neben all dem präsentierte BMW mit dem BMW iX Flow ein Fahrzeug, das auf Knopfdruck seine Farbe ändern kann, nämlich zwischen schwarz und weiß.


30. November 2021: AVM stellt Fritzbox 6850 5G vor

Wie der Name schon sagt hat AVM eine neue Fritzbox vorgestellt. Die FB 6850 5G ist für kleine Unternehmen und Heimarbeiter gedacht, die schlecht per DSL angebunden sind. Sie erreicht im Download bis zu 1,3 Gbit/s. Damit ist sie deutlich schneller als ihr Vorgänger, die Fritzbox 6890 LTE, die im Download maximal 300 Mbit/s liefern konnte. Das verbaute Modem besitzt nun 4 anstatt nur 2 Antennen und kann somit mehr Daten zeitgleich übertragen. Das verbaute WLAN Modul kann maximal Wi-Fi 5 und liefert im 5-GHz-Band bis zu 866 Mbit/s und im 2,4-GHz-Band bis zu 400 Mbit/s brutto. Die Fritzbox 6850 5G kann alles was ein Router können muss und bekommt für Leute mit sehr schlechter Internetanbindung eine Kaufempfelung. Lediglich Wi-Fi 6 wäre bei einem Preis von 570 Euro eine schöne Ergänzung.


30. Oktober 2021: Apple Prozessoren M1 PRO und M1 MAX

Mit dem M1 PRO und dem M1 MAX liefert Apple zwei neue Top-Prozessoren. Beide haben eine integrierte GPU, die unterschiedlich stark ausfallen kann. Der M1 PRO verfügt über bis zu 16 Grafikkerne und ist damit doppelt so schnell wie der M1. Das MAX Modell verdoppelt die Kerne nochmal auf bis zu 32. So ist der M1 MAX in Sachen Grafikpower vier Mal so schnell wie der M1 und doppelt so schnell wie der M1 PRO. Die CPU ist in PRO und MAX identisch. Sie verfügt über zwei effiziente Kerne und acht schnelle. Beim M1 PRO hat die CPU nur im Vollausbau 10 Kerne und kann bis zu 32 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher ansteuern. Der M1 MAX hat immer 10 CPU-Kerne und kann bis zu 64 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher ansteuern. Außerdem haben beide Prozessoren noch eine 16-Kern Neural Engine für schnelles Machine Learning. Mit dieser Ausstattung können mehre 4K- und 8K-ProRes Videostreams gleichzeitig bearbeitet werden. Beide Chips kommen im neuen MacBook Pro zum Einsatz, wobei der M1 MAX nur im teuersten 16 Zoll MacBook Pro verbaut wird.


26. September 2021: Lenovo Yoga Slim 7 Pro mit Ryzen 9 CPU

Das Yoga Slim 7 Pro ist ein 14-Zöller, welches als normales Notebook, also ohne Touchscreen oder 360-Grad-Scharniere, konzipiert wurde. Dennoch besitzt es einige tolle Features, wie zum Beispiel ein 16:10 Seitenverhältnis mit einer Auflösung von 2880 x 1800 Pixeln. Zudem handelt es sich um ein 90 Hz Display, was eine maximale Helligkeit von 330 cd/m² besitzt. Auch verbaut ist Windows-Hello-taugliche Webcam mit Anwesenheitssensor, der bemerkt wenn man den Arbeitsplatz verlässt und so zum Beispiel das Notebook in den Ruhemodus versetzt, es aber auch aufweckt, wenn man wieder kommt. Das Slim 7 Pro hat zwei USB-C Buchsen, die beide das Netzteil entgegennehmen und außerdem DisplayPort-Signale ausgeben können. Auf der anderen Seite des Notebooks sitzt eine USB-A Buchse und ein analoger Audioausgang. Die Preise beginnen bei 1000 Euro für ein Gerät mit Ryzen 7 5800H und 512-GByte-SSD. Für den Maximalausbau mit Ryzen 9 5900HX und 1-Tbyte-SSD werden 1200 Euro fällig. Alle Gerätekonfigurationen besitzen 16 GByte aufgelöteten Arbeitsspeicher. Das Notebook gibt es auch in ähnlichen Intel-Ausstattungen, wobei die hier verbauten Prozessoren merklich langsamer sind als die von AMD.


30. August 2021: Mindestanforderungen für Windows 11

Microsoft geht bei den Systemanfordeungen von Windows 11 sehr viel strenger vor, als noch bei Windows 10. So sollen nur Intel-Prozessoren ab der 8. Generation, AMD-CPUs ab Zen 2, sowie Qualcomm ARM-CPUs ab der Serie 7 unterstüzt werden. Es kann sein, dass Microsoft die Liste der unterstüzten CPUs noch etwas ausweitet. Der Grund für solch strenge Anforderungen liegt darin, dass Microsoft Windows 11 deutlich sicherer und schneller machen möchte. Das geht am Besten, wenn weniger Hardware unterstüzt wird, da so Kosten gespart werden und sich um eine bessere Unterstüzung der wenigen verbliebenen Hardware gekümmert werden kann. Die Mindestanforderungen sind neben eines passenden Prozessors folgende: 4 Gigabyte Arbeitsspeicher, 64 Gigabyte Speicher, UEFI Secure Boot, TPM 2.0, eine DirectX 12 kompatible Grafikkarte mit einem WDDM-2.0 Treiber und ein 9-Zoll-Display mit 720p.


28. Juli 2021: Fritzbox 7590 AX mit Wi-Fi 6

AVM hat eine neue Fritzbox herausgebracht, die dem Vorgänger 7590 recht ähnlich ist. Die neue Fritzbox 7590 AX ist etwas höher und modernisiert den WLAN-Chip. Dieser bietet eine bei der Verwendung von Wi-Fi 6 eine Bruttodatenrate von bis zu 2400 MBit/s im 5 GHz Band und bis zu 1200 MBit/s im 2,4 GHz Band. Die Fritzbox verfügt weiterhin über 5 Gigabit-Ethernet-Ports und 2 USB-Anschlüsse und beherscht natürlich auch WPA3. Es ist außerdem möglich bis zu 6 Schnurlose Telefone zu verwenden. Durch einen weiteren neuen Chip kann die Fritzbox 7590 AX jetzt auch Super-Vectoring-DSL, was einen DSL-Anschluss von bis zu 300 MBit/s erlaubt. Die Leistungsaufnahme liegt bei 15 Watt und der Preis bei ca. 279€. Damit alles reibungslos funktioniert, sollte die zur Zeit neuste Firmware (FritzOS 7.27) installiert sein.


27. Juni 2021: Microsoft stellt Windows 11 vor

Vor kurzem hat Microsoft Windows 11 vorgestellt, welches unter anderem ein neues Design spendiert bekommen hat. Auch ein paar neue Features halten Einzug. Beispielsweise sollen sämtliche Android Apps in eine Emulation auf dem neuen Betriebssystem laufen. Es wird auch einen Fenstermanager geben, bei dem man verschiedenste Fensteranordnungen speichern und nach einem Computerneustart mit nur einem Klick in der abgespeicherten Anordnung wieder starten können soll. Außerdem wurde ein neues Dashboard vorgestellt, das mit Widgets, wie dem Wetter, Fotos, Nachrichten, oder Aktienkursen personalisiert werden kann. Auch für Gamer gibts es Neuerungen wie "Auto HDR" und "Direct X 12 Ultimate". Windows 11 soll im Allgemeinen schneller sein und weniger Strom verbrauchen als sein Vorgänger. Ein Upgrade von Windows 10 auf 11 ist kostenlos und soll Ende 2021 zur Verfügung stehen. Natürlich wird es Windows 10 auch weiterhin geben, wobei dessen Support-Ende für den 14. Oktober 2025 festgelegt wurde. Spätestens dann ist ein Upgrade empfehlenswert, da Windows 10 ab diesem Zeitpunk keine Sicherheits- und Funktionsupdates mehr erhalten wird.


09. Juni 2021: Neue CovPass-App

Das Ziel der CovPass-App ist es alle wichtigen Informationen zur Corona-Impfung digital und zu jeder Zeit abrufbar auf dem Smartphone zu haben. Damit soll das öffentliche Leben wieder möglichst normal ablaufen. Die App ist natürlich freiwillig und kostenlos und für iOS und Android zum Download verfügbar. Hat man die App dann installiert, benötigt man ein Impfzertifikat, das den europäischen Vorgaben entspricht. Dieses ist leicht an der Überschrift "EU-COVID-19 Impfzertifikat" erkennbar. Ausgestellt werden diese Zertifikate von Impfzentren, Ärzten und Apotheken. Teilweise werden sie bei vollständiger Impfung auch per Post verschickt. Nun kann man das Zertifikat ganz einfach in der CovPass-App einscannen und hat seine Covid-19 Impfbestätigung immer bei sich.


06. Mai 2021: Apple AirTags und neues iPad Pro

Am 20. April hat Apple einige neue Produkte vorgestellt. Unter anderem die Apple AirTags, auf die viele schon lange gewartet haben. Sie dienen dazu verlegte, oder verlorene Dinge einfach wiederzufinden zu können. Man kann die AirTags bei Apple einzeln f¨r 35,- oder im 4er-Pack für 119,- Euro kaufen. Hat man nun einen, oder mehrere AirTags erworben, muss man sie zunächst mit dem Apple-Account verknüpfen. Anschließend vergibt man einen Namen und hängt sie beispielsweise an Rucksack, Schüssel, oder ans Fahrrad. Über die "Wo ist?"-App kann man nun seine Sachen bequem orten und sie sich ab iPhone 11 sogar zentimetergenau anzeigen lassen. Apple hat auch zwei neue iPad Pro vorgestellt. Das 12,9 Zoll Modell hat nun einen 120 Hz Mini-LED Bildschirm, der die Vorteile von OLED und LCD vereint. Außerdem hat Apple den neuen M1-Chip, der auch im neuen iMac steckt, in beide iPad Modelle (12,9 und 11 Zoll) eingebaut, der trotz ultra starker Performance sehr effizient arbeitet. Damit sind die neuen iPads schneller als viele Laptops.


12. April 2021: Intel stellt erste Prozessoren der 11. Generation vor

Mit der 11. Generation der Core Prozessoren will Intel wieder zu AMD aufschließen, nachdem diese mit den Ryzen 5000 Prozessoren den Performance-Thron übernommen hatten. So bieten die neuen Intel-Prozessoren nun auch PCIe 4.0, mehr PCIe Lanes, schnelleren RAM und eine deutlich verbesserte integrierte Grafikeinheit. Diese unterstützt nun auch endlich HDMI 2.0, was für die 4K Bildausgabe mit 60 Hz benötigt wird. Auch USB 3.2 Gen2x2 wurde integriert, womit ein Datendurchsatz mit bis zu 20 GBit/s erreicht werden kann. Insgesamt verbessert sich die IPC-Leistung (Instructions per Cycle) um 19 Prozent, die Grafikleistung sogar um 50 Prozent im Vergleich zur vorherigen Generation. Intel hat einige Modelle vorgestellt, die vom i5 mit 6 Kernen und bis zu 3,7 GHz im Boost über verschiedene i7-Modelle bis hin zum i9 mit 8 Kernen und bis zu 5,3 GHz Boost-Takt reichen. Je nach Prozessor liegt der Preis zwischen 180 und 540 Euro.


22. März 2021: Fritzbox 5530 mit Wi-Fi 6 für Glasfaser-Anschlüss

Die neue Fritzbox 5530 bietet die Möglichkeit direkt an einem Glasfaseranschluss eingesetzt zu werden, wobei sie weder ein Medienkonverter, noch ein vorgeschaltetes Provider-Modem benötigt. Durch diesen direkten Anschluss sind Geschwindigkeiten von bis zu 1 GBit/s und mehr drinnen, falls die Internetprovider in Zukunft mehr anbieten. Zusätzlich bietet die Fritzbox 5530 WLAN AX, alias Wi-Fi 6 an, und ist somit perfekt für den Betrieb viele Geräte gleichzeitig im Heimnetz gerüstet. Natürlich unterstützt auch diese Fritzbox das Fritz WLAN Mesh und IP-basierte Telefonanschlüsse. Eingerichtet wird sie wie gewohnt über den Browser.


09. März 2021: Die neue WLAN-Verschlüsslung WPA3

WPA steht für Wi-Fi Protected Access und ist ein Verfahren, mit dem sich WLAN-Geräte beim Router anmelden. Das im Jahr 2004 eingefürte WPA2 ist der bewährte Standard der WLAN-Verschlüsslung und bietet auch in Zukunft noch eine hohe Sicherheit. Dennoch ist WPA3 moderner. Es setzt auf neue Verschlüsslungsmethoden und Sicherheitsmerkmale, womit die Kommunikation zwischen zwei Geräten noch sicherer wird. Obwohl WPA3 schon 2018 vorgestellt wurde, wird es erst in letzter Zeit praktisch auch eingesetzt. Um WPA3 beispielsweise auf einer Fritzbox zu aktivieren, ist mindestens FritzOS 7.2 von Nöten. Ist das der Fall, müssen Sie sich an der Fritzbox anmelden und unter "WLAN" -> "Sicherhiet" den Modus "WPA2 + WPA3" auswählen. Alle Geräte die auch WPA3 unterstützen, können sich nun mit der neuen Verschlüsslungsmethode mit der Fritzbox verbinden.


17. Februar 2021: Nützliche gratis Windows Tools

Um Windows-Problemen auf den Grund zu gehen gibt es viele Möglichkeiten. Eine sehr einfache, ist beispielsweise die Sysinternals-Suite von Microsoft. Unter "live.sysinternals.com" finden Sie eine Ansammlung von Tools, mit denen Sie tiefe Einblicke in Windows enthalten. Zum einen gibt es den "Process Explorer", der einen verbesserten Taskmanager darstellt und angibt welcher Prozess von welchem gestartet wurde. Werden Programme beim Start Ihres PC immer von alleine ausgeführt, dann hilft Ihnen "Autostarts" weiter. Mit diesem Programm können Sie automatische Programmstarts unterbinden und freigegeben. Unter angegebenem Link finden Sie noch viele weitere nützliche Programme. Alle Tools auf einmal können Sie unter "sysinternals.com" herunterladen.


12. Januar 2021: Willkommen im neuen Jahr! Auch 2021 sind wir für Sie da.

Leider haben wir nach wie vor und bis Ende des Lockdowns geschlossen, was uns aber nicht davon abhält Sie auch weiterhin so gut es geht zu unterstützen. Sie erreichen uns unter der Woche ganz normal von 9.00 bis 18.00 Uhr telefonisch unter 089 5506080 und per Mail unter info@stollcomputer.de. Außerdem können Sie per Call & Collect wie gewohnt bei uns einkaufen. Dazu teilen Sie uns einfach telefonisch mit, welche Produkte Sie gerne kaufen möchten. Daraufhin können Sie diese bequem bei uns im Laden abholen. Bleiben Sie weiterhin gesund und bis bald! Wir freuen uns auf Ihren Anruf.


16. Dezember 2020: Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr

Nach einem langen und anstrengenden Jahr ist nun die Weihnachtszeit gekommen. Ein Fest, das für Geborgenheit, Wärme und Ruhe steht. Auch wir möchten uns von ganzem Herzen für die Zusammenarbeit bedanken und wünschen Ihnen ein frohes Fest und ein spannendes neues Jahr voller Glück, Gesundheit und Erfolg. Wir haben ab heute den 16. Dezember geschlossen und öffnen vorraussichtlich am 11. Januar wieder.


04. Dezember 2020: AMDs Radeon 6000 Series

Vor ca. einem Monat hat AMD eine neue Grafikkartengeneration vorgestellt, die natürlich Nvidia Konkurenz machen soll. Die Radeon 6000 Serie basiert auf der neuen RDNA2 Architektur, die auch in der PS5 und der Xbox Series X zum Einsatz kommt. Bisher besteht AMDs Lineup aus der RX 6800, der RX 6800 XT und der RX 6900 XT. Letztere ist das neue Flagschiff von AMD, welches in ähnliche Leistungsdimensionen wie die RTX 3090 vordringen soll. Im Gegensatz zu Nvidia, hat AMD ein besonderes Feature namens "Smart Access Memory" vorgestellt, mit dessen Hilfe noch bessere Frameraten in Spielen erreicht werden sollen. An sich sehr gut, allerdings gibt es dabei ein Problem. Für die Aktivierung von Smart Access Memory sind zwingend eine 6000er Grafikkarte, ein Ryzen 5000 Prozessor und ein Mainboard mit X570 Chipsatz von Nöten. Doch wenn all diese Vorraussetzungen erfüllt sind, kann man mit einem Leistungsplus von 5 bis 10 Prozent in vielen Spielen rechnen. Die Preise der RX 6000 Series beginnen bei ca. 550,- Euro für die RX 6800 und gehen bis 1000,- Euro und mehr für die RX 6900 XT. Weitgehend verfügbar sollen die Karten Anfang nächsten Jahres sein.


14. Oktober 2020: Apple stellt neue iPhone 12 Modelle vor

Trotz Verspätung hat Apple gestern die neuen iPhones vorgestellt. Insgesammt sogar vier Stück. Los geht es mit dem "normalen" iPhone 12, dem Nachfolger des iPhone 11. Allerdings gibt es vom iPhone 12 jetzt auch eine mini Variante, die mit gleichem Prozessor, gleicher Pixeldichte und FaceID ausgestattet ist. Auch die Pro-Modelle haben zwei Nachfolger erhalten, nämlich das iPhone 12 Pro und das iPhone 12 Pro Max. In allen vier iPhones rechnet der neue A14 Bionic, der bis zu 50% mehr CPU und GPU Leistung bringt und jetzt auch 5G tauglich ist. Apple verbaut auch ein neus Glas, das sogenannte Ceramic Shield, das deutlich härter, als das der Vorgänger sein soll. Verbessert hat sich auch die Kamera, die Dank KI und LiDAR Sensor mehr Farben und Licht einfängt und somit auch bei Nacht besser arbeitet. Allerdings ist die deutlich verbesserte Kamera den Pro-Modellen vorbehalten. Dennoch verbaut Apple nun in allen Modellen ein OLED-Panel, das in der elften iPhone Generation nur in den Pros verbaut wurde. Die Preise sind wie immer Apple üblich und reichen von 699,- Euro für das iPhone 12 mini bis zu 1400,- Euro für das vollausgestattete iPhone 12 Pro Max mit 512 GB Speicher. Das iPhone 12 und iPhone 12 Pro sind ab dem 16.10.2020 und das mini und das Pro Max ab dem 06.11.2020 vorbestellbar.


09. Oktober 2020: AMD stellt offiziell die Ryzen 5000 Prozessoren vor

Ryzen 9 5900X und Ryzen 9 5950X sind die neuen Flagschiffe von AMD und sollen die schnellsten Prozessoren für Spiele und Workloads sein. Mit der Zen-3-Architektur konnte AMD die Leistung pro Taktzyklus um 19% steigern, womit Intel nun auch vom Thron der "Single Thread Performance" gestoßen wird. AMD hat noch zwei weitere, günstigere Modelle vorgestellt, nämlich den Ryzen 7 5800X und den Ryzen 5 5600X, die mit weniger Kernen und einer niedrigeren Taktfrequenz kommen. Die Preise starten bei 299,- Euro für den Ryzen 5 5600X und gipfeln bei 799,- Euro für den Ryzen 9 5950X. Die neue Prozessorgeneration benötigt keine neuen Mainboards, da AMD weiter auf den AM4 Sockel und den X570, sowie den B550 Chipsatz setzt. Zu kaufen gibt es die neuen Prozessoren ab dem 15. November 2020.


01. Oktober 2020: Fatale Sicheheitslücke auf Vodafone Website

Vor kurzem wurde eine Sicherheitslücke auf der Vodafone Website aufgedeckt, durch die beliebiger Javascript Code ausgeführt werden kann. Die Sicherheitslücke steckt genau genommen in der Suchfunktion der Website. Sucht man beispielsweise nach "Tarif", kommen auf der Ergebnisseite Treffer zur Suche "Tarif". Gibt man aber anstelle eines normalen Suchbegriffs JavaScript Code ein, wird auch dieser auf der Ergebnisseite angezeigt und fataler Weise vom Browser ausgeführt. So haben potentielle Angreifer Zugriff auf sämtliche Ressourcen der Website und können Benutzereingaben, wie Benutzernamen und Passwörter einfach auslesen. Es war Angreifern auch möglich Tarifkosten zu erhöhen und auch sonst allerlei Schabernack zu treiben. Falls Sie in letzter Zeit eine nicht angegebene Tariferhöhung erhalten haben, oder sonst etwas untypisches festgestellt haben, sollten Sie sich umbedingt an Vodafone wenden.


14. September 2020: Neue Grafikkarten von Nvidia

Die neue RTX 3000-Serie ist da. Für viele Gamer geht damit ein Traum in Erfüllung, denn die neuen Karten sind in fast jeder Hinsicht besser geworden. Mehr CUDA und RTX Kerne heben die Leistung der RTX 3070, 3080 und dem neuen Spitzen Modell RTX 3090 in neue Dimensionen. 4K Gaming ist jetzt durchgängig in über 60 FPS und mit RTX on möglich, was unteranderem DLSS 2.0 geschuldet ist. Allerdings steigt auch der Stromverbrauch auf über 320 Watt an, was bei einem Upgrade auf eine neue Grafikkarte oftmals ein neues Netzteil erfordert. Die Preise gehen bei 400,- Euro los und gipfeln bei 1500,- Euro für die Founders Edition der 3090. Es bleibt weiterhin spanned abzuwarten, was die Custom Modelle von Herstellen wie ASUS, Gigabyte, oder iChill leisten werden.


21. Juni 2020: Windows 10 Mai 2020 Update (Version 2004)

Der Rollout des Mai Update hat schon seit längerem begonnen. Allerdings benötigt man die Version 1903 oder 1909, damit das neue Update eingespielt weden kann. Welche Version man selbst installiert hat, kann man herausfinden, indem man "Windows" + "R" gleichzeitig drückt und dann "winver" eingibt. Zur Bestätigung noch auf "OK" klicken und die Version sollte ganz oben angezeigt werden.
Leider gibt es wie bei jedem größern Update einige Probleme, weshalb man mit der Installation noch etwas warten sollte, bis diese größtenteils behoben sind. Auch gibt es ein paar interessante Neuerungen, wie zum Beispiel die Verbesserung der Suchfunktion in der Taskleiste. Ein neuer Algorithmus soll eine übermäßige Festplatten- oder CPU-Nutzung verhindern, was vor allem bei älteren Systemen ein Performance Plus darstellt. Bei Systemen mit schneller SSD hingegen, wird man vermutlich nicht so viel merken.


04. September 2019 - Neues AVM DECT-Telefon C6

Ab sofort verkauft AVM das neue Fritz Fon C6.
Das neue weiße DECT-Telefon soll über ein verbessertes Tastendesign verfügen und besser in der Hand liegen. Außerdem hat AVM die fühlbaren Punkte auf der Tastatur verbessert.
Zur gewohnten Ausstattung von HD-Telefonie, Anrufbeantworter, Telefonbuch, Internetradio lässt sich das C6 als Babyfon oder für einen Weckruf benutzen. Auch die Steuerung der Smart-Home-Anwendungen können jetzt genutzt werden.
Der Akku des Fritz Fon soll für eine Gesprächsdauer von bis zu 16 Stunden und im Standby von bis zu 12 Tagen reichen.


27. Februar 2019 - Windows 10 Home Updates bekommen viel Negatives feedback

Laut einer Studie sind 93 Prozent der Windows-10-Home-Nutzer mit den Windows Updates unzufrieden da es über die neuen Features nicht genügend Informationen gibt.
Zum Beispiel wissen die Nutzer nicht mehr, wann der Rechner automatisch neustarten darf, um Aktualisierungen durchzuführen.
Es gibt jedoch eine Einstellung, welche es den Nutzern ermöglicht ihre aktive Nutzungszeit festzulegen.
Dies hat den Vorteil, dass in dieser aktiven Zeit keine automatischen Neustarts durchgeführt werden.


19. Februar 2019 - Telekom bringt WLAN-LTE-Router: Speedbox

Die Telekom bringt WLAN-LTE-Router, mit der man das Internet auch dort nutzen kann, wo sonst kein Kabel hinkommt.
Für die Zweitwohnung, für unterwegs oder am Strand ist die Speedbox auf alle Fälle geeignet,
auch abseits der Steckdose kann diese mit einem Akku betreiben werden.

Die Speedbox ist würfelförmig, mit den Maßen 120 x 120 x 127 mm, der Akku hat eine Nennkapazität von 3000 mAh.
Bis zu 64 Geräte will der Router gleichzeitig mit High-Speed-Internet versorgen. Des weiteren ist auch ein Ethernetport verbaut.